Samstag, 5. Dezember 2015

Hautpflege im Winter

Wenn der Thermosbecher zum wichtigsten Accessoire wird und du deine viel zu dünne Kleiderwahl eine Sekunde nach Verlassen des Hauses bereust, weißt du: der Winter ist da!


Die Liste der Dinge die mich und viele Andere im Winter in den Wahnsinn treiben ist schier endlos. Unter dem ständigen Wechsel zwischen Kälte und warmer Heizungsluft leidet die Haut im Winter. Auch Kleidung aus Wolle entzieht der Haut Feuchtigkeit. Deshalb möchte ich heute meine Erfahrungen, Tipps und einige meiner Lieblingsprodukte, die trockener Haut Linderung verschaffen, mit euch teilen.


Duschen und Baden

Tägliches Duschen und insbesondere warmes bzw. heißes Baden setzen gestresster Winterhaut zu. Den zum Eisklotz gefrorenen Körper bei einer ausgiebigen, heißen Dusche auf zu tauen mag verlockend sein, man sollte der Versuchung trotzdem nicht nachgeben. Lauwarmes Wasser löst weniger körpereigenes Fett und trocknet sie dadurch nicht so aus. Zudem sollte man auch beim Baden, unabhängig von der Wassertemperatur, nicht länger als 15 Minuten in der Wanne entspannen.


Nicht jeder Zentimeter Haut muss geschrubbt werden. Es genügt die geruchsbildenden Stellen, wie beispielsweise die Achseln, gründlich einzuseifen. Bei der Auswahl des Duschgels bietet sich im Winter ein Wechsel zu reichhaltigen, wenig schäumenden Duschprodukte an. Der Lipidfilm der Haut wird so geschützt. Ob Duschschaum, Duschöl, Seife oder Duschgel bleibt dem Geschmack überlassen. Sensible Hauttypen sollten ihrer ohnehin empfindlichen Haut nicht noch mehr zumuten.  Duschprodukte ohne Konservierungsstoffe und Duftstoffe, wie die ultra sensitive Duschcreme von alverde, reinigen mild und trocknen die Haut nicht aus. Zum Thema Rasur im Winter kann ich nur wärmstens das Balea Rasieröl empfehlen. Pflegt die Haut, spendet Feuchtigkeit und reduziert zudem Irritationen wie Rasierpickel.

Hautpflege

Je nach Hauttyp bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Pflege nach der Dusche an. Neben Feuchtigkeit fehlt der Haut im Winter vor allem Fett, da der Körper ab 8° C keinerlei Talg mehr produziert. Falls die Haut nur ein wenig spannt, reicht es völlig eine herkömmliche Bodylotion nach dem Duschen zu benutzen. Juckende, schuppige, oder sogar rissige, aufgeplatzte Haut ist da anspruchsvoller. Entweder man greift auf rückfettende Produkte wie Sheabutter oder Linolsäure-Produkte zurück oder man benutzt zusätzlich zur gewöhnlichen Lotion Körperöl. Die Creme de Corps von Kiehl’s eignet sich gut für extrem trockene Hautpartien wie Ellenbogen oder Schienbeine. 


Gute Erfahrungen habe ich auch mit der veganen Müllereigenmarke Terra Naturi gemacht. Das Preisleistungsverhältnis ist ausgezeichnet, sowohl das Jojoba Körperöl als auch die Körpermilch überzeugen durch hervorragende Pflegeeigenschaften und unaufdringlichen Duft. Es eignen sich zudem Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl und Nachtkerzenöl. Mit dieser Kombination kann man je nach Hautzustand die Extrapflege individuell an die Körperpartie anpassen. So lässt sich zudem die Lieblingsbodylotion das ganze Jahr über verwenden. Grade Cremes kippen schnell und werden ranzig. Indem ihr eure Lieblingslotion aber durchgehend verwendet könnt ihr dem vorbeugen.

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