Samstag, 5. Dezember 2015

Hautpflege im Winter

Wenn der Thermosbecher zum wichtigsten Accessoire wird und du deine viel zu dünne Kleiderwahl eine Sekunde nach Verlassen des Hauses bereust, weißt du: der Winter ist da!


Die Liste der Dinge die mich und viele Andere im Winter in den Wahnsinn treiben ist schier endlos. Unter dem ständigen Wechsel zwischen Kälte und warmer Heizungsluft leidet die Haut im Winter. Auch Kleidung aus Wolle entzieht der Haut Feuchtigkeit. Deshalb möchte ich heute meine Erfahrungen, Tipps und einige meiner Lieblingsprodukte, die trockener Haut Linderung verschaffen, mit euch teilen.


Duschen und Baden

Tägliches Duschen und insbesondere warmes bzw. heißes Baden setzen gestresster Winterhaut zu. Den zum Eisklotz gefrorenen Körper bei einer ausgiebigen, heißen Dusche auf zu tauen mag verlockend sein, man sollte der Versuchung trotzdem nicht nachgeben. Lauwarmes Wasser löst weniger körpereigenes Fett und trocknet sie dadurch nicht so aus. Zudem sollte man auch beim Baden, unabhängig von der Wassertemperatur, nicht länger als 15 Minuten in der Wanne entspannen.


Nicht jeder Zentimeter Haut muss geschrubbt werden. Es genügt die geruchsbildenden Stellen, wie beispielsweise die Achseln, gründlich einzuseifen. Bei der Auswahl des Duschgels bietet sich im Winter ein Wechsel zu reichhaltigen, wenig schäumenden Duschprodukte an. Der Lipidfilm der Haut wird so geschützt. Ob Duschschaum, Duschöl, Seife oder Duschgel bleibt dem Geschmack überlassen. Sensible Hauttypen sollten ihrer ohnehin empfindlichen Haut nicht noch mehr zumuten.  Duschprodukte ohne Konservierungsstoffe und Duftstoffe, wie die ultra sensitive Duschcreme von alverde, reinigen mild und trocknen die Haut nicht aus. Zum Thema Rasur im Winter kann ich nur wärmstens das Balea Rasieröl empfehlen. Pflegt die Haut, spendet Feuchtigkeit und reduziert zudem Irritationen wie Rasierpickel.

Hautpflege

Je nach Hauttyp bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Pflege nach der Dusche an. Neben Feuchtigkeit fehlt der Haut im Winter vor allem Fett, da der Körper ab 8° C keinerlei Talg mehr produziert. Falls die Haut nur ein wenig spannt, reicht es völlig eine herkömmliche Bodylotion nach dem Duschen zu benutzen. Juckende, schuppige, oder sogar rissige, aufgeplatzte Haut ist da anspruchsvoller. Entweder man greift auf rückfettende Produkte wie Sheabutter oder Linolsäure-Produkte zurück oder man benutzt zusätzlich zur gewöhnlichen Lotion Körperöl. Die Creme de Corps von Kiehl’s eignet sich gut für extrem trockene Hautpartien wie Ellenbogen oder Schienbeine. 


Gute Erfahrungen habe ich auch mit der veganen Müllereigenmarke Terra Naturi gemacht. Das Preisleistungsverhältnis ist ausgezeichnet, sowohl das Jojoba Körperöl als auch die Körpermilch überzeugen durch hervorragende Pflegeeigenschaften und unaufdringlichen Duft. Es eignen sich zudem Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl und Nachtkerzenöl. Mit dieser Kombination kann man je nach Hautzustand die Extrapflege individuell an die Körperpartie anpassen. So lässt sich zudem die Lieblingsbodylotion das ganze Jahr über verwenden. Grade Cremes kippen schnell und werden ranzig. Indem ihr eure Lieblingslotion aber durchgehend verwendet könnt ihr dem vorbeugen.

Sonntag, 29. November 2015

3 Fakten zu Olaplex, die du noch nicht kennst.

1. Die Haare werden schneller trocken

Olaplex verkürzt die Föhnzeit bzw. Trockenzeit des Haars erheblich. Bei mir sind es in komplett nassem Zustand üblicherweise 20 Minuten. Mit Olaplex sind es zwischen fünf und zehn. Natürlich ist es an und für sich schon klasse weniger Zeit zum Föhnen zu benötigen. Dabei profitieren die Haare doppelt, denn sie werden durch Olaplex nicht nur repariert, sie werden auch dauerhaft weniger durch Hitze strapaziert, indem sie viel schneller trocken sind!



2. Perfekt in Form

Olaplex beschwert das Haar nicht, im Gegenteil, es gibt dem Haar die Struktur zurück. Oft haben grade Frauen mit Locken nach dem Färben das Problem, dass ihr Haar an Sprungkraft verliert. Aber auch glatten Haaren verleiht Olaplex mehr Standkraft und Griffigkeit. Auch Stylings halten meiner Meinung nach besser. Wenn ihr eure Haare mit Glätteisen oder Lockenstab formt, bleibt das Ergebnis mit Olaplex länger erhalten als ohne.

3. Oft kopiert, nie erreicht

Nach dem riesigen Erfolg von Olaplex wollen natürlich alle ein Stück vom Kuchen abhaben. Colorphlex, Fibreplex und wie sie nicht alle heißen. Jeder versucht Olaplex zu kopieren, doch das ist nicht ohne Grund achtfach patentiert! Es ist das einzige Produkt, das Haarschäden dauerhaft wieder reparieren kann. 

Für was genau ist Olaplex No 3?

Olaplex No 3 dient, wie im letzten Post schon erwähnt, der Eigenanwendung. Da das Haar tagtäglich durch freie Radikale, UV-Strahlen, Hitze und Reibung geschädigt wird, benötigt es eine wöchentliche Behandlung mit Olaplex Nummer 3 zwischen den Treatments beim Friseur. Dadurch wird verhindert, dass durch die eben genannten Faktoren die reparierte Struktur erneut zerstört wird. Lange Rede kurzer Sinn: Ihr habt einfach länger etwas vom Treatment, das Ergebnis wird erhalten und das Haar wird weiter gekräftigt.

Zur Anwendung:

Haare nass machen, nicht shampoonieren, für eine Minute in ein Handtuch einschlagen. Letzteres dient dazu, die überschüssige Nässe zu absorbieren, denn von zu nassem Haar rutscht die Pflege beinahe ohne Wirkung wieder runter. Das gilt übrigens für jede Haarpflege! Je nach Haarlänge eine hasel- bis walnussgroße Menge Olaplex im Haar verteilen. In die Länge, aber auch in den Ansatz, einmassieren.  Vorsichtig mit dem Tangle Teezer oder einer ähnlichen Bürste oder einem Kamm durchkämmen. Mindestens zehn Minuten einwirken lassen, 30 Minuten sind natürlich noch besser. Nach der Einwirkzeit mit Wasser ausspülen. Erst danach wie gewohnt shampoonieren und eine geeignete Pflege (z.B. Keratinpflege) verwenden. Die Anwendung wird einmal pro Woche empfohlen, kann wenn nötig auch bei jeder Haarwäsche angewandt werden.

Ihr braucht noch ein paar allgemeine Tipps zur richtigen Pflege eures Haars? Dann schaut doch mal in dieses tolle, kostenlose E-Book rein!


Dienstag, 24. November 2015

Nie mehr kaputte Haare dank Olaplex!

Wie du trotz Blondieren und ständigem Färben gesundes Haar erhältst.


Wohlmöglich habt ihr schon von Olaplex gehört – eine Wunderwaffe die seit Mitte des Jahres auch in Deutschland vertrieben wird.

Was kann Olaplex?

Im Alltag und insbesondere beim Färben und Blondieren werden die Haare angegriffen. Disulfidbrücken brechen durch chemische Behandlung und Hitze wie etwa beim Glätten oder Föhnen. Diese bisher unwiederbringlich geschädigten Brücken werden mithilfe von Olaplex wieder aufgebaut und gestärkt – das führt nicht nur zu länger anhaltenden Farbergebnissen – übrigens auch in Bezug auf Tönungen wie Directions! – sondern auch zu neuen Möglichkeiten für Kunden und Friseure.

Quelle: Olaplex


Wie wird Olaplex angewendet?


Olaplex gibt es in drei verschiedenen Versionen. No.1, No.2 und No.3. Die Nummer eins wird in die Haarfarbe oder Blondierung hineingemischt und schützt das Haar während des chemischen Prozesses. Nummer 2 wird abschließend, nachdem sämtliche chemischen Prozesse des Färbens beendet sind, aufgetragen und muss einwirken. Olaplex No.1 und No.2 sind nur für den gewerblichen Gebrauch, sprich für Salonbehandlungen erhältlich. Für den Endkunden zum Heimgebrauch gibt es Olaplex Nummer 3. Dieses gibt man vor dem Shampoonieren ins feuchte Haar, lässt es einwirken – je länger desto besser! Anschließend shampooniert man und pflegt das Haar wie gewohnt. Die Anwendung sollte einmal pro Woche stattfinden.
Ich würde euch zusätzlich zu Olaplex No.3 eine Keratinpflege wie zum Beispiel aus der Paul Mitchell Awapuhi Serie empfehlen.

Quelle: Olaplex

Funktioniert Olaplex auch mit direktziehenden Tönungen wie Directions?

Ja! Olaplex verbessert sogar die Haltbarkeit von Tönungen. Dadurch, dass das Haar im Innern geschlossen wird, durch Olaplex, haften die Farben, die sich nur ums Haar legen besser und waschen sich nicht so schnell heraus. Man kann sogar nicht-oxidative Tönungen mit Olaplex verdünnen um Pastelltöne zu erzielen. 

Schnappschuss von der Olaplex Roadshow die ich kürzlich besucht habe.


Ist Olaplex nur etwas für Farbjunkies?

Nein! Wie oben bereits erwähnt, brechen die Disulfidbrücken auch durch Stylings mit dem Glätteisen, Lockenstab oder Föhnen. Deshalb können auch Mädels mit naturbelassener, ungefärbter Mähne zugreifen. Speziell für euch gibt es im Salon Olaplex als reines Treatment.

Wo kann ich Olaplex kaufen?

Olaplex ist friseurexklusiv, sprich, ihr bekommt es nur in ausgewählten Salons.

Noch mehr Information gefällig?


Schaut mal auf Instagram bei Olaplex vorbei oder bei dem Mann mit den magischen Händen: Guy Tang! Die Vorher-Nachher-Bilder sind keine Photoshop-Fakes sondern echt!
Lest auch meinen letzten Post, in dem ich bereits meine Erfahrungen mit Olaplex geschildert habe.


Quelle: Olaplex


Matilda

Samstag, 3. Oktober 2015

Meine Erfahrung mit Olaplex: Endlich graue Haare – Berina A21, Maria Nila

Granny Hair war mein Hairgoal, als ich vor einem Jahr mein permanent schwarz gefärbtes, langes Haar kinnlang schnitt. Der Weg zu grauen Haaren ist alles andere als leicht. Viele verschiedene Farben liegen hinter mir, niemals aber hatte ich wirklich graue Haare.

Wie es mir nun endlich gelungen ist lest ihr hier.


Wie schon einmal angerissen habe ich zunächst selbst mit Blondierungen, Blondierwäschen und Directions herumhantiert, was nie zum gewünschten Ergebnis geführt hatte.

Ausgangszustand meiner Haare: Fünf mal blondiert, zehn Blondierwäschen- ohne Witz!, Reste permanenter schwarzer Haarfarbe in den Spitzen, die orange wurden, oben Platinblond. Die Blondierungen und Wäschen habe ich selbst zuhause mit Hilfe von meinem Freund vorgenommen.
Aktuell hatte ich mit Flamingo Pink und Lavender von Directions getönt, was so aussah:


Da ich mit der Farbe zwar zufrieden war, aber der Herbst vor der Tür stand setzte ich mir eine Deadline: entweder es würde mit Grau nun klappen oder ich würde zurückkehren zu schwarz. Directions muss man leider für ein schönes Ergebnis ständig nachtönen, was mir inzwischen lästig wurde. Zudem waren meine Haare wirklich stark geschädigt.

Wie ich bereits in meiner Vorstellung erwähnt habe ist meine Mama Friseurin, ich überredete sie mir zu helfen. Ich wusch eine Woche täglich mit dem Paul Mitchel Reinigungsshampoo um die Tönung so weit wie möglich heraus zu bekommen.

Nach intensiver Recherche stand meine Produktauswahl: 

Berina A21, eine demipermanente blaugraue Farbe aus Indien und Maria Nila aus Schweden, Color Refresh in schwarz.
Zunächst blondierten wir meinen herausgewachsenen Ansatz und die Spitzen, da diese immer wieder grün wurden – sie waren ja noch orange und mit Blauanteil aus früheren Directions wird das im Laufe der Zeit immer wieder grün. Hiernach sah ich so aus:


Anschließend kam noch einmal Blondierung auf die komplette Länge, wonach ich so aussah:




Wir haben Olaplex Nr.1 in beiden Blondierungen verwendet. Olaplex ist ein innovatives, patentiertes Produkt, welches hilft die Haarschäden während der chemischen Behandlung mit Farbe zu minimieren. Die Treatments sind friseurexklusiv, die Nummer bezieht sich auf die Konzentration. Das dritte ist für den Heimgebrauch entwickelt, das zweite ist im Anschluss an chemische Behandlungen zu verwenden und das erste wird Farbe oder Blondierung beigemischt. Eine ausführliche Review folgt in Kürze.
Dann folgte die Berina Haarfarbe, ebenfalls mit Olaplex No1, welche frisch aufgetragen so aussah:


Hiernach kam Olaplex No 2

Zum Schluss habe ich noch mit Maria Nila – pur und verdünnt – vor allem meine Spitzen getönt aber auch fleckige Stellen kaschiert und Olaplex No 3 benutzt:




Ausführliche Reviews zu Olaplex, Maria Nila und Berina Haarfarbe kommen in nächster Zeit!

Matilda

Freitag, 27. März 2015

Review LimeCrime Venus, TooFaced Bronzer und MUF


Blaue Haare, LimeCrime Venus Palette, TooFaced Soleil Matte Bronzer und MAKE UP FOR EVER Mat Velvet + Matifying Foundation 


Für diesen Look habe ich mich von Game of Thrones, das Lied von Eis und Feuer (A Song of Ice and Fire) inspirieren lassen.


Der Kontrast meiner blauen bzw. silber-blauen Haare in Zusammenspiel mit dem roten Lidschatten hat es mir angetan.

Die Produkte die ich verwendet habe


  • LimeCrime Venus Palette - (Ich bin über die Situation von LC im Bilde, möchte mich aber dazu noch mal separat äußern)
  • Too Faced - Soleil Matte Bronzer in Milk Chocolate
  • MAKE UP FOR EVER - Mat Velvet + Matifying Foundation in Alabaster
  • Too Faced - Candlelight Glow Highlighting Powder Duo
  • Anastasia Beverly Hills - Dipbrow Pomade in Taupe und Soft Brown 
  • Kiko Milano - Luxurious Lashes Maxi Brush Mascara 


Die Venus Palette ist oder wurde in meinen Augen zurecht so gehyped. Die Textur lässt sich einfach verblenden, die Deckkraft ist exzellent und die Rottöne klasse komponiert. Auch die Haltbarkeit hat mich nicht enttäuscht. Zum Packeging kann man sagen, dass es recht robust ist, dafür das es sich nur um Pappe handelt. Meine Lieblingsfarbe daraus ist mit Abstand Shell - korallig, schimmernd und perfekt für blaue Augen. Generell ist diese Palette besonders gut für Blauäugige geeignet, die Farben kontrastieren schön und bringen das Blau so richtig zum Strahlen.


Das Too Faced Bronzingpuder befindet sich schon etwas länger in meinem Besitz und ich liebe es von Tag zu Tag mehr! Zunächst mal: es ist MATT! Damit kann sieht man nicht so schummerig, glowig und urlaubsmäßig aus, es ist für mich ein Alltagsprodukt. Die helle, aschige Farbe namens Milk Chocolate passt hervorragend zu meinem gelblich, blassen Teint. Die Textur ist pudrig, seidig und lässt sich angenehm leicht verblenden und eignet sich hervorragend zum Konturieren. Einziger Wermutstropfen: es riecht nicht wirklich nach Schokolade sondern eher nach Vanille, trotzdem ist der Duft himmlisch.

Die Mat Velvet + Matifying Foundation von MUF hält was Sie verspricht. Ich habe extrem ölige Haut, meist kann ich spätestens drei Stunden nach dem Auftragen dabei zusehen, wie mein Make Up dahinrinnt. Das Finish ist matt ohne maskenhaft zu wirken, die Deckkraft ist gut und lässt sich schichten. Leider ist Alabaster zwar ein sehr heller, aber leider eher was für Mädels mit pinkem, rötlichem Hautunterton. Ich persönlich würde sie als neutral mit einem winzigen rötlichem Einschlag einstufen. Minuspunkt ist definitiv Beschaffungsproblematik und Preis.


Das Too Faced Candlelight Highlighting Power ist ein essenzieller Bestandteil meines täglichen MakeUps. Der Highlighter ist auf einer Hälfte gelblich, auf der anderen zart rosa. Man sieht damit so schön wach und jugendlich aus, zumindest empfinde ich das so. Auch die Konsistenz ist toll, ich bevorzuge Puder Highlighter aber allgemein. Der Name ist hier Programm, dieser Highlighter wirkt wie ein Weichzeichner, fast so schmeichelnd wie Kerzenschein. Ein Puder nur mit der gelben Seite wäre ein Träumchen!

Muss man zur Dipbrow Pomade noch was sagen? Die Textur ist fest, ähnelt der eines Gel-Eyeliners. Zum Auftragen benötigt man einen oder mehrere Pinsel, ich verwende meist einen angeschrägten - das Malen mit dem Pinsel erfordert etwas Übung, für Schmink-Anfänger kann es zur Herausforderung werden. Die Pomade hält den ganzen lieben langen Tag lang und ist wasserfest und schweißresistent - wirklich! Im Laufe der Zeit, in der ich sie benutze ist mir aufgefallen das das Zeug immer fester wird und sich auch schwerer aus dem Pöttchen holen lässt. Die richtige Farbe passend zu meinen Silber-blauen Haaren suche ich noch.

Zum Schluss noch kurz zur Kiko Mascara: Preis-Leistungs-Verhältnis lohnt sich, sie trocknet die Wimpern kaum aus und ist tiefschwarz.

Ich werde mir demnächst den Brow Wiz zulegen und berichten wie ich mit ihm zurechtkomme. Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit den Produkten gemacht, der völlig andere?

Matilda

Montag, 26. Januar 2015

Lime Crime, Bleach London und Klausuren - Asche auf mein Haupt

Meine letzte Lime Crime Bestellung ist nach einer gefühlten Ewigkeit eingetrudelt.

Darin enthalten waren die Velvetins in den Farben Cashmere, Wicked und Pans - außerdem habe ich ein neues Puder von bareMinerals.




Zur Zeit warte ich auf eine Bestellung von Boots, darin enthalten sind ausschließlich Haarfarben und Haarprodukte von Bleach London und auf eine Sephora Bestellung - Letztere hat meinem Geldbeutel utopisch viel abverlangt, dazu in Kürze mehr.

Momentan komme ich leider zu gar nichts. Nicht zum Ausprobieren der neuen Errungenschaften, nicht zum Schminken, ganz zu Schweigen vom Schreiben - dieses "Zu-nichts-Kommen" resultiert aus akutem Stress, ich habe wahnsinnig viel zu lernen für die anstehenden Klausuren in der Uni, dazu Arbeit und, und, und …

Ohne weiteres Geschwafel: Nachdem ich die Klausuren hinter mich gebracht habe, sprich Mitte Februar, erwarten euch Reviews, Looks und einiges mehr.

Ihr kennt das - das Leben ist kein Ponyhof.


Drückt mir die (unlackierten) Daumen!


Matilda

Donnerstag, 8. Januar 2015

Graue Haare, Directions und andere wahnwitzige Ideen

F**k it - my final thought before making most decisions


Meine Haare sind mir, wie wohl jeder Frau, heilig.
Trotzdem, oder grade deshalb, habe ich wirklich schon sehr, sehr, sehr viel damit angestellt - sowohl gutes als auch… hm, sagen wir weniger gutes.

Wie schon in meinem Vorstellungspost erwähnt, ist meine Mutter selbstständige Friseurmeisterin, was mir den Zugang zum nötigen "Stoff" für meine ausschweifenden Experimente erleichtert.

Bereits im Kindergartenalter zeichnete sich meine ausgesprochen große Experimentierfreude mit Frisuren und Haarfarben ab.
Ich wollte eine von den Spicegirls sein,und ließ mir dicke, verschiedenfarbige Blocksträhnen machen, Seitenscheitel war damals sowieso Pflicht, die 90er eben.
Als Teenager hatte ich wohl an die 30 verschiedenen Farben und Schnitte innerhalb von drei Jahren!
Kürzlich habe ich meine sehr langen und vor allem trotz schwarz Gefärbe, GESUNDEN, Haare geopfert. Ich wollte kein schwarz mehr und wusste, ich müsste einiges an Länge lassen.
Schon als Jugendliche habe ich mehrmals den Versuch gestartet von schwarz auf blond zu kommen, natürlich bitte jetzt sofort, ich bin in Haarangelegenheiten sehr ungeduldig.

Da ich beim ersten Anlauf damals an die sechsmal blondiert habe und einen freshen chemischen Haarschnitt - alles Gummi - kassierte, entschloss ich es diesmal ein klein wenig langsamer angehen zu lassen.

Meine Zielfarbe war und ist immer noch grau, mein Vorbild diesbezüglich ist Christina, auf Instagram heißt sie xtianaland.
Ich habe insgesamt acht Blondierwäschen vorgenommen, die meisten davon zuhause in Eigenregie, anfangs konnte ich mit dem rotbraune Mischmasch noch gut leben, aber je heller und rötlicher es wurde, desto mehr hasste ich die Farbe.
Deshalb habe ich mich dann Mitte Dezember dazu entschlossen, mein Glück mit Directions zu versuchen, mit denen ich früher schon alle möglichen und unmöglichen Farben ausprobiert habe.

Leider war ich noch weit von Hell-, geschweige denn Platinblond entfernt, es war gelb und in den Spitzen orange - aber wenigstens waren die Haare noch dran!

Aufgrund dessen habe ich mich beim ersten Mal für Plum auf dem Ansatz und Midnight in der Länge entschieden. Anfangs war das wirklich in Ordnung, es war eine eigenwillige Mischung aus blau, grau und lila.
Spätestens nach der zweiten Haarwäsche sah ich aus wie ein Clown. Rot-rosa, grau-blau-grün, wirklich JEDE Farbe war irgendwo zu sehen.

Ganz schrecklich. Dann entschied ich, dass ich grün-blau oder blau ganz hübsch fände und färbte vorerst nur den Ansatz (rot) mit Midnight nach, das Ergebnis war ein halbwegs annehmbares Petrol.
Im Moment färbe ich je nach Laune mit Lagoon und Midnight nach.
Ich bin für den Augenblick ganz zufrieden damit und werde versuchen ein grau-blau Ombré hinzubekommen.

Grade für sehr geschädigtes, strapaziertes, blondiertes Haar kann ich euch Directions nur wärmstens empfehlen, da sie eine semipermanente, nicht oxidierende Pflanzenhaarfarbe sind schädigen sie euer Haar nicht, nein, sie pflegen es auch noch!
Die Schuppenschicht eurer Haare sollte für Directions geöffnet sein, sprich ihr müsst auch mit hellem Haar eine kurze (!) Blondierwäsche vornehmen, mindestens aber ein Tiefenreinigungsshampoo oder Schuppenshampoo verwenden, sonst kann die Farbe nicht in euer Haar eindringen, da sie wie gesagt nicht oxidiert.

Die hellen Farben funktionieren ausschließlich auf platinblonden Haaren, haben eure Haare einen Gelb- oder Goldstich, wirkt sich das selbstverständlich auf das Endergebnis aus.
Habt ihr beispielsweiße goldblondes Haar und gebt irgendetwas Blaues darauf, wird daraus grün - Beim Überlagern und Wechseln der Farbe verhalten sich Directions nach dem Prinzip der Subtraktiven Farbmischung. Komplementärfarben, z.B. rot und grün, heben sich gegenseitig auf und ergeben irgendwas zwischen dunkelblond und grau/schwarz.

Oh und ganz wichtig: TRAGT IN JEDEM FALL HANDSCHUHE. Grade die dunklen Töne färben nicht nur wunderbar euer Haar, sondern auch eure Hände. Ich hatte zwei Tage Blaue Hände.

Hier die Produkte, die ich in einem Laden für Friseurbedarf gekauft habe.
Die Tage werde ich weiter blondieren und mal Silver und Lilac testen.
So wie ich mich kenne, werde ich früher oder später sowieso wieder bei schwarz landen.

Wie findet ihr die derzeitige Farbe?

Matilda

Sonntag, 4. Januar 2015

Der Wahnsinn hat einen Namen.

Wer bist du und was willst du eigentlich hier?
Diese Frage stelle ich mir, nicht nur just in diesem Moment, sondern auch im Alltag.
Ich bin Oh Matilda!

Bloggen, das ist es, was ich will. Schon seit über einem Jahr schiebe ich die Umsetzung dieser fixen Idee vor mir her. Weshalb, mag man sich fragen.
Weil ich von Selbstzweifeln zerfressen bin, und von Pessimismus regiert werde. Wie so viele Menschen, zu viele.
Deshalb habe ich nun endlich den Schritt vom Traum zur Realität gewagt.

Oh Matilda steht für mich, für euch, für alle, die nicht ganz bei Sinnen sind, für alle, die sich nach Andersartigkeit, Extravaganz und Persönlichkeit sehnen.
Ich bin anders als andere, und das bin ich gerne. Die meisten Menschen um mich herum halten mich für kühl, eingebildet, gradezu hochnäsig, selbstverliebt, verschwenderisch, provokativ und so manches mehr. All das mag partiell zutreffen, wer mich kennt weiß es allerdings besser und merkt schnell das eigentlich sehr unsicher, schüchtern fast schon kindisch verschämt bin.
In diesen, meinen, Eigenschaften wurzelt auch der Name - Oh Matilda - zum einen gefällt mir mein Name einfach nicht, zum anderen liebe ich den Film "Léon - Der Profi" von Luc Besson.

Natalie Portman verkörpert meisterlich die zwölfjährige Mathilda - hier mit "h" - die sich von einem Auftragskiller, Léon, ausbilden lassen will, nachdem ihre verkorkste Familie umgebracht wurde.
Sie ist ein starkes, romantisches, kindisches, erwachsenes, emotionales, verrücktes Mädchen, mit ihr konnte ich mich bereits als ich diesen fantastischen Film im präpubertären Alter das erste mal sah identifizieren.
Und auch heute noch verkörpert diese Kunstfigur alles, was ich bin, seien möchte.
Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt: SCHAUT IHN AN! Ihr verpasst was, wirklich.

Oh Matilda bin ich.
Eine 22-jährige Studentin, aus einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet. Nachdem ich das BWL-Studium im dritten Semester hingeschmissen habe (THANK GOD), habe ich mich für Germanistik und Kunstgeschichte entschieden, was mir wesentlich besser liegt und Freude bereitet.
Man nennt mich Marina, diesen Namen mag ich nicht sonderlich - aber wer mag schon seinen Namen?

Ich möchte mich nicht festlegen worum es auf Oh Matilda gehen soll.
Es soll hier primär um Beauty, Make-up, Haare und andere Äußerlichkeiten gehen, ich garantiere allerdings nicht dafür das nicht ab und an etwas anderes den Weg aus meinem Kopf hier hin finden wird.

Ich bin regelrecht besessen, wenn es um mein Äußeres geht - und das ist noch untertrieben. Ich liebe es mich stundenlang mit allerlei Dingen zu verschönern, in erster Linie weil es etwas Beruhigendes, Meditatives hat und nur sekundär wegen der optischen Veränderung.
Meine Mutter ist selbstständige Friseurmeisterin - somit ist mir eine ungesunde Fixierung auf Äußerlichkeiten quasi in die Wiege gelegt worden.
Schon früh begann die endlose Odyssee des sich selbst verschönern Wollens.
Ich habe in Sachen Make-up, Haare, Kleidung, Optik im Allgemeinen einiges durch, aber bei Weitem nicht genug.
Man sollte sich niemals für etwas schämen, das Zufriedenheit bringt. Weder rückwirkend ("Oh Gott, wie sah ich denn da aus?!") noch aktuell.Leben und leben lassen, ist mein Motto, wenn es um persönlichen Geschmack geht. Nicht alles, was ich tue, trage, und sage muss jedem gefallen, umgekehrt genauso.

Ich mache das alles nicht für andere, sondern für mich. Bisher jedenfalls.
Nun ist es so, dass immer wieder gefährliches Halbwissen, grade zum Thema Haut und Haare herumgeistert. Jedes Mal wenn ich so was lese, höre oder sehe denke ich mir: "Halt stopp! Das ist doch völliger Schwachsinn!" und "Das kann ich besser!" Natürlich habe ich auch schon den einen oder anderen Tipp aus dem Netz gebrauchen können oder mir Inspiration für Make-up, Haare oder Outfits geholt.

Dieser Blog soll in erster Linie meinen Gedanken Raum geben. Ich rede all zu oft meinen Freund um den Verstand, beispielsweise wenn er mir bei meiner abendlichen Abschminkerei über die Schulter schaut. Abend für Abend ballere ich ihn mit geballtem Beautytalk zu, bis ihm Hören und Sehen vergeht. Das alles soll ab sofort hier ausgebreitet werden.

Ich bin sicher kein Guru, der von sich denkt die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, das kann ich nicht und will es auch nicht.
Offen für Neues bin ich sehr wohl - konstruktive Kritik, Austausch, nichts lieber als das!

Macht euch bereit, ich habe mehr als viel zu sagen!

Matilda